Kirchengemeinde Groß-Buchholz in Hannover

Unser evangelisch-lutherischer Kindergarten in der Pinkenburger Straße 24

Auf dieser Seite stellen wir uns und unsere Arbeit kurz vor. Bei Interesse, Fragen oder für die Anmeldung für einen Kindergartenplatz können Sie uns gerne telefonisch (0511 / 549 07 70) oder per E-Mail (kts.gross-buchholz@evlka.de) kontaktieren.


Unser Bild vom Kind

Unser Kindergarten mit seinen vielfältigen Erfahrungs- und Lernangeboten ist eine Ergänzung zur Familie, in der die Kinder die ersten und wichtigsten Schritte zur Entwicklung ihrer Persönlichkeit machen. Kinder brauchen Orte, wo jedes Einzelne angenommen und ernst genommen wird und seine Fähigkeiten geschätzt werden. Das Recht des Kindes auf Entfaltung seiner Persönlichkeit nehmen wir ernst: Kinder müssen sich dazu Wissen aneignen, experimentieren, neugierig sein, angeregt werden und Leben in großen und kleinen Gruppen ausprobieren und bewältigen. Ein Kind trägt alle Möglichkeiten für seine Entwicklung in sich. Wichtig ist eine anregende Umgebung, andere Kinder zum Spielen und als Bezugsperson liebevolle und geduldige Erwachsene und der nötige Freiraum für ein eigenverantwortliches Handeln. Das Kind macht seine Erfahrungen hautnah, es will allein tätig werden und mit allen Sinnen be-greifen. Kinder schätzen ihre Kräfte in der Regel ohne große Lenkung von Erwachsenen richtig ein. Das Bild vom aktiven, selbstlernenden Kind stellt nicht in Frage, dass die Erfüllung der emotionalen Grundbedürfnisse, wie Sicherheit, Geborgenheit und sichere Bindung an Mutter, Vater und Bezugspersonen in der Tagesstätte, die Voraussetzung für erfolgreiches Lernen sind. Kinder ziehen zu lassen, ihren eigenen Rhythmus dabei zu finden, ist ein wichtiger Aspekt der Bildungsbegleitung.


Unser Leitfaden

„Kinder sind wie Uhren, man darf sie nicht ständig aufziehen, sondern muss sie auch mal gehen lassen können.“

Unsere Konzeption

Wir sind eine familienergänzende Einrichtung. Wir begleiten die Kinder in ihrer Entwicklung und fördern ihre Bildung.

Grundlage unseres Handelns ist der evangelische Glaube. Willkommen sind alle Kinder unabhängig von ihrer Nationalität und Glaubensrichtung.


Religionspädagogik

Ein Schwerpunkt unserer pädagogischen Arbeit ist die Ausrichtung auf eine christliche Erziehung der Kinder. Bei der Suche nach Antworten auf Fragen nach Vertrauen, Lebenssinn und Lebenserfüllung, nach Leben und Tod, Hingabe und Liebe, Sehnsucht und Hoffnung, Schuld und Vergebung entfalten sich die religiösen Dimensionen des Lebens.

Das gemeinsame Feiern von Festen und Kindergartengottesdiensten in der Gemeinde und im Kindergarten macht die Kinder mit christlichen Werten und Traditionen vertraut.


Lebens- und Erfahrungsraum Kindergarten

Lebens- und Erfahrungsraum heißt für uns, den Kindern in der Freispielphase die Möglichkeit zu bieten, sich frei zu bewegen und spielend ihre Erfahrungen zu sammeln. Dafür stehen ihnen sowohl die verschiedenen Bereiche ihres Gruppenraumes als auch die anderen Gruppenräume und Funktionsräume zur Verfügung.

Zusätzlich finden unsere pädagogischen geplanten Angebote statt, um die Kinder zu fördern und den Entwicklungsstand zu überprüfen. In der Gruppe erleben sie Gesprächs- und Spielkreise, feiern Geburtstage, erleben Ausflüge und gemeinsame Frühstücke. In unserer Einrichtung finden Angebote sowohl für die Gruppe als auch gruppenübergreifend statt. Die pädagogischen Mitarbeitenden ermöglichen den Kindern Erfahrungen zu machen und berücksichtigen ihre Bedürfnisse, Interessen und Wünsche. In der Gruppe übt das Kind soziales Verhalten. Diese bedürfnisorientierte Arbeit ist als situativer Ansatz in der Pädagogik verankert.


Der niedersächsische Orientierungsplan für Bildung und Erziehung im Elementarbereich

Wir berücksichtigen bei der Planung und Durchführung von Angeboten  die Lernbereiche des Orientierungsplans.

Die Lernbereiche sind:

  • Emotionale Entwicklung und sozialer Bereich
  • Entwicklung kognitiver Fähigkeiten und der Freude am Lernen
  • Körper-Bewegung-Gesundheit
  • Sprache und Sprechen
  • Lebenspraktische Kompetenz
  • Mathematisches Grundverständnis
  • Ästhetische Bildung
  • Natur- und Lebenswelt
  • Ethnische und religiöse Fragen, Grunderfahrung menschliche Existenz

Zusammenarbeit mit anderen Institutionen und Öffentlichkeitsarbeit

Unser Kindergarten ist keine Insel. Deshalb legen wir großen Wert auf vielfältige Kontakte zu vielen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens. Wir arbeiten mit verschiedenen Institutionen zusammen. Eine große Verantwortung übernehmen wir mit der praktischen Ausbildung von Sozialassisstenten/innen und von Erziehern/innen. Wir bieten auch Praktikumsplätze für Schulpraktikanten an. Wir arbeiten mit den Grundschulen des Stadtteils zusammen und planen gemeinsame Aktionen und Besuche. Wir erkunden im Stadtteil Spielplätze, Parks, den Wald, die Bücherei, gehen spazieren, einkaufen und vieles mehr.


Öffnungs- und Schließzeiten

Frühdienst: 7.30-8.00 Uhr

¾ Gruppen mit der Betreuungszeit: 8.00-14.00 Uhr

Ganztagsgruppe mit der Betreuungszeit: 8.00-16.00 Uhr

Wir haben 20 Schließtage im Jahr, diese sind in den Sommer- und Weihnachtsferien, flexible Studientage bzw. Putztage.


Die Einrichtung

In unserer Einrichtung werden 64 Kinder von 3 Jahren bis zum Schuleintritt in drei altersgemischten Gruppen betreut.

In jeder Gruppe arbeiten 2-3 pädagogische Fachkräfte.

Jeden Tag gibt es für alle Kinder ein frisches Mittagessen, welches von unserer ausgebildeten Köchin zubereitet wird.

Neben unseren großzügigen Gruppenräumen stehen den Kindern folgende Spiel- und Erlebnisräume zur Verfügung: Ruheraum, Werkraum, Mehrzweckraum, Vorraum und ein großes Außengelände.


Elternarbeit

Der beginn der Kindergartenzeit bedeutet für Kinder und Eltern den Eintritt in eine neue Lebensphase für die Familie.

Formen der Elternarbeit:

  • Schnuppertage
  • Gruppenelternabende
  • Gemeinsame Elternabende des ganzen Kindergartens
  • Hospitationen
  • Gemeinsame Aktivitäten und Feste mit Eltern und Kindern
  • Elterngespräche
  • Selbstorganisierte Elternaktivitäten
  • Elterncafé

Elternbeirat

Der Elternbeirat besteht aus den gewählten Elternsprechern aus den drei Gruppen des Kindergartens. Die Wahl findet jährlich, spätestens sechs Wochen nach Beginn des Kindergartenjahres statt. Pro Gruppe sollte es ein/e Sprecher/in und eine/n Stellvertreter/in geben. Die Anzahl der zu wählenden Elternsprecher/innen wird vom Träger und vom Kindergarten festgelegt. Es besteht auch die Möglichkeit, die Aufgaben zu teilen, sodass alle gewählten Vertreter/innen gleichberechtigt sind.

Die Aufgaben des Elternbeirates sind folgende:

  • Ansprechpartner für alle Eltern
  • Vermittler zwischen Eltern und Mitarbeitenden
  • Bildung und Mitwirkung im Kindergartenausschuss in Zusammenarbeit mit Vertreten/innen des Trägers und des Teams
  • Mitarbeit in verschiedenen Gremien
  • Beratende Funktion des pädagogischen Fachpersonals